Das Schweizer Heimatwerk wurde 1930 vom Schweizerischen Bauernverband gegründet.
Die Idee war, Artikel, die von der Bergbauernbevölkerung während des Winters in Heimarbeit hergestellt wurden, zu verkaufen. Mit dem erzielten Gewinn konnten die Bauersleute wichtige Arbeiten erlernen, wie Dächer schindeln, Webstühle einrichten etc. (Hilfe zur Selbsthilfe).
Im November 1931 wurde das Schweizer Heimatwerk in eine gemeinnützige Genossenschaft umgewandelt. Der Schweizerische Bauernverband blieb jedoch lange Zeit ihr wichtigstes Mitglied (Genossenschafter).
Relativ bald bekam auch die Förderung des in der Schweiz hergestellten Kunsthandwerkes eine grosse Bedeutung. Dadurch entstanden Möglichkeiten, den einheimischen Kunsthandwerker/innen wichtige Starthilfen und ein Auskommen zu gewährleisten.
Einen grossen Stellenwert erhielt der Tourismus, nachdem das Schweizer Heimatwerk 1952/53 den 1. Verkaufsstand im Flughafen Kloten eröffnete. Somit gab es auch für die Hersteller einen grossen Anreiz, qualitativ hochstehende Souvenirartikel in Handarbeit zu produzieren.












